Jürgen Brandt mit einem Mandanten

Mandat 03

Vermögen aufbauen ist das eine. Es zu behalten

Wer über Jahrzehnte aufgebaut hat, steht vor einer anderen Frage als beim Aufbau: Wie bleibt dieses Vermögen erhalten – über Marktphasen, über Steuerfragen und über den Generationswechsel hinweg?

Ausgangslage

Die größten Vermögensverluste entstehen nicht am Markt.

Sie entstehen bei Übergängen. Ein Erbfall ohne Regelung, eine Schenkung zur falschen Zeit, eine Haftung, die auf Privatvermögen durchgreift, oder ein Sachwert, der zu niedrig bewertet versichert war.

Diese Ereignisse haben eines gemeinsam: Sie sind vorhersehbar. Nicht im Zeitpunkt, aber in der Art. Genau deshalb lassen sie sich vorbereiten – und genau deshalb ist der Zeitpunkt der Vorbereitung der einzige Hebel, den man wirklich in der Hand hat.

Wir betrachten Vermögen deshalb nicht als Depot, sondern als Struktur: Was gehört wem, was ist wie abgesichert, was passiert bei welchem Ereignis – und wer entscheidet dann.

Häufige Fragen

Was Mandanten an dieser Stelle wissen wollen.

Warum reichen Standardpolicen bei größerem Vermögen nicht aus?

Weil sie an Deckungssummen und Standardklauseln gebunden sind, die für durchschnittliche Haushalte kalkuliert sind. Wertvolle Sachwerte, Kunst, Sammlungen oder Fahrzeuge werden dort entweder nur bis zu niedrigen Grenzen ersetzt oder benötigen Nachweise, die im Schadenfall nicht mehr zu erbringen sind. Erforderlich sind Policen auf Basis dokumentierter Werte.

Wie werden Kunst und Sammlungen richtig abgesichert?

Über eine Bewertung durch Sachverständige und eine Allgefahrendeckung auf Basis fester Taxen. Entscheidend ist die regelmäßige Neubewertung: Sammlungen verändern ihren Wert erheblich, und eine zehn Jahre alte Taxe führt im Schadenfall zu einer Unterversicherung, die niemand beabsichtigt hat.

Was fehlt in Gesellschafterverträgen regelmäßig?

Eine Regelung, was beim Tod eines Gesellschafters geschieht – und wie der Anteil finanziert wird, der dann an Erben auszuzahlen ist. Ohne Vorbereitung entsteht ein Liquiditätsbedarf, der das Unternehmen selbst gefährden kann. Eine abgestimmte Absicherung stellt die Mittel bereit, ohne dass Substanz verkauft werden muss.

Wann sollte über Nachfolge gesprochen werden?

Deutlich früher, als es üblicherweise geschieht. Steuerliche Freibeträge lassen sich alle zehn Jahre nutzen, Strukturen brauchen Vorlaufzeit, und die schwierigen Gespräche in der Familie führt man besser ohne Zeitdruck. Wer mit sechzig beginnt, hat andere Möglichkeiten als jemand, der mit fünfundsiebzig beginnt.

Schwerpunkte

Woran wir arbeiten.

  1. Vermögensaufbau und Kapitalanlage

    Strukturierter Aufbau mit Blick auf Steuerlast, Verfügbarkeit und Risikostreuung – nicht auf kurzfristige Rendite.

  2. Sachwerte, Kunst und Sammlungen

    Bewertung durch Sachverständige, Allgefahrendeckung auf Basis fester Taxen, regelmäßige Neubewertung.

  3. Hinterbliebenenschutz

    Absicherung der Familie in einer Höhe, die den gewohnten Lebensstandard und laufende Verpflichtungen tatsächlich trägt.

  4. Nachfolge und Schenkung

    Abgestimmt mit Steuerberater und Notar. Wir bringen die Absicherungsseite ein, nicht die Rechtsberatung.

  5. Family Governance

    Klare Zuständigkeiten und Entscheidungswege, bevor ein Ereignis sie erzwingt.

  6. Internationale Bezüge

    Vermögen, Wohnsitze oder Erben im Ausland erfordern eine gesonderte Betrachtung.

Unsere Arbeitsweise

Vier Schritte. Keine Abkürzungen.

  1. 01

    Analyse

    Wir verstehen Ihre Situation. Unternehmen, Vermögen, Familie, öffentliche Rolle – und wie diese Bereiche zusammenhängen.

  2. 02

    Strategie

    Wir entwickeln ein individuelles Sicherheitskonzept. Priorisiert nach dem, was existenzbedrohend wäre, nicht nach dem, was sich leicht verkaufen lässt.

  3. 03

    Umsetzung

    Wir koordinieren alle notwendigen Lösungen – auch über Versicherungen hinaus und über unser Netzwerk hinweg.

  4. 04

    Begleitung

    Wir bleiben langfristig Ihr persönlicher Ansprechpartner. Konzepte werden überprüft, wenn sich Ihre Situation ändert.

Mandantenstimmen

  • „Er ist für mich wirklich ein absoluter Experte auf seinem Gebiet und hat in unseren Unternehmen extrem viel Potenzial im Risikomanagement aufgezeigt. Und er ist auch dann für uns erreichbar, wenn man bei anderen nur noch in Callcentern landet.“

    Jens Wilke
    Jens Wilke Geschäftsführer, Wilke Unternehmensgruppe
  • „Seit vielen Jahren betreut uns Herr Brandt zu allen Themen rund um Versicherung und Absicherung. Die Mitarbeiter in unserem Haus schätzen ihn für seine außerordentlich hohe Fachkompetenz und seine Zuverlässigkeit sehr. Für uns kommt es nicht in Frage, zu einem der zahlreich vorhandenen Mitbewerber zu wechseln.“

    Thomas Vogel
    Thomas Vogel Geschäftsführer, HTS Dresden

Erstgespräch

Was passiert bei welchem Ereignis?

Im Erstgespräch gehen wir die Übergänge durch, an denen Vermögen typischerweise verloren geht – und klären, ob Ihre Struktur darauf vorbereitet ist.