Jürgen Brandt mit einem Fußball

Mandat 04

Die Verdienstphase ist kurz. Die Zeit danach lang

Wer öffentlich steht, trägt Risiken, die in keinem Standardvertrag vorkommen. Einkommen, Marke, Karriere und Privatsphäre hängen zusammen – und was in den Spitzenjahren nicht aufgebaut wird, fehlt später dauerhaft.

Ausgangslage

Das größte Risiko ist der eigene Körper. Das zweitgrößte die Zeit.

Im Spitzensport wird in wenigen Jahren verdient, was andere über ein Berufsleben verteilen. Diese Verdichtung ist die eigentliche Herausforderung: Eine schwere Verletzung trifft nicht nur die Saison, sondern die gesamte finanzielle Planung.

Hinzu kommt eine Lücke, die viele Standardverträge ausdrücklich offenlassen. Berufsunfähigkeitsversicherungen enthalten für Profisportler häufig Ausschlüsse oder Definitionen, die im entscheidenden Moment nicht greifen. Wer das erst im Schadenfall bemerkt, bemerkt es zu spät.

Für Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens kommt ein weiteres Feld hinzu: Reichweite schafft Einkommen, aber auch Angriffsfläche – rechtlich, digital und persönlich.

Häufige Fragen

Was Mandanten an dieser Stelle wissen wollen.

Welche Absicherung ist für Profisportler am wichtigsten?

Die Kombination aus Einkommenssicherung und Invaliditätsschutz. Entscheidend ist dabei nicht das Produkt, sondern die Definition: Ab wann gilt jemand als berufsunfähig, und wird die konkrete sportliche Tätigkeit zugrunde gelegt oder eine allgemeine Verweisung? Genau an dieser Stelle scheitern Verträge im Ernstfall.

Was passiert bei einer karrierebeendenden Verletzung?

Bei richtiger Absicherung wird das wegfallende Einkommen ersetzt, und der bis dahin aufgebaute Vermögensbestand bleibt unangetastet. Ohne Absicherung wird genau dieser Bestand verbraucht – meist innerhalb weniger Jahre, weil die Lebenshaltung dem früheren Einkommen entspricht.

Wie sichert man sich als Creator gegen rechtliche Risiken ab?

Über eine Kombination aus Rechtsschutz für die konkrete Tätigkeit und einer Betriebshaftpflicht, die Werbeaussagen und Kooperationen einschließt. Die häufigsten Fälle betreffen Kennzeichnungspflichten, Urheberrechte an verwendetem Material und Aussagen über Produkte. Standard-Privatpolicen decken diesen Bereich nicht ab.

Wann sollte mit dem Vermögensaufbau begonnen werden?

Mit dem ersten nennenswerten Einkommen. Nicht wegen der Rendite, sondern wegen der Struktur: Wer früh eine feste Quote aus jedem Vertrag beiseitelegt, baut auch dann auf, wenn das Einkommen später schwankt. Wer wartet, bis es sich lohnt, beginnt meist nach der Verdienstphase.

Schwerpunkte

Woran wir arbeiten.

  1. Einkommenssicherung

    Berufsunfähigkeit und Sportinvalidität mit Definitionen, die auf die tatsächliche Tätigkeit abstellen.

  2. Unfall und Gesundheit

    Absicherung mit Leistungsumfang, der der besonderen Belastung tatsächlich entspricht.

  3. Marke und Reputation

    Rechtsschutz für Kooperationen, Werbeaussagen und Urheberrechtsfragen.

  4. Cyber und Privatsphäre

    Absicherung bei Account-Übernahmen, Datenverlust und digitalen Angriffen – auch im privaten Umfeld.

  5. Vermögensaufbau in Spitzenjahren

    Feste Quoten statt gelegentlicher Investments, mit Blick auf die Zeit nach der aktiven Laufbahn.

  6. Zweite Karriere

    Finanzielle Grundlage für den Übergang – und Zugang zu einem Netzwerk, das dabei hilft.

Unsere Arbeitsweise

Vier Schritte. Keine Abkürzungen.

  1. 01

    Analyse

    Wir verstehen Ihre Situation. Unternehmen, Vermögen, Familie, öffentliche Rolle – und wie diese Bereiche zusammenhängen.

  2. 02

    Strategie

    Wir entwickeln ein individuelles Sicherheitskonzept. Priorisiert nach dem, was existenzbedrohend wäre, nicht nach dem, was sich leicht verkaufen lässt.

  3. 03

    Umsetzung

    Wir koordinieren alle notwendigen Lösungen – auch über Versicherungen hinaus und über unser Netzwerk hinweg.

  4. 04

    Begleitung

    Wir bleiben langfristig Ihr persönlicher Ansprechpartner. Konzepte werden überprüft, wenn sich Ihre Situation ändert.

Mandantenstimmen

  • „Er ist für mich wirklich ein absoluter Experte auf seinem Gebiet und hat in unseren Unternehmen extrem viel Potenzial im Risikomanagement aufgezeigt. Und er ist auch dann für uns erreichbar, wenn man bei anderen nur noch in Callcentern landet.“

    Jens Wilke
    Jens Wilke Geschäftsführer, Wilke Unternehmensgruppe
  • „Seit vielen Jahren betreut uns Herr Brandt zu allen Themen rund um Versicherung und Absicherung. Die Mitarbeiter in unserem Haus schätzen ihn für seine außerordentlich hohe Fachkompetenz und seine Zuverlässigkeit sehr. Für uns kommt es nicht in Frage, zu einem der zahlreich vorhandenen Mitbewerber zu wechseln.“

    Thomas Vogel
    Thomas Vogel Geschäftsführer, HTS Dresden

Erstgespräch

Trägt Ihr Schutz die Jahre danach?

Im Erstgespräch prüfen wir, ob Ihre bestehende Absicherung im Ernstfall tatsächlich greift – und was in den Verdienstjahren aufgebaut werden sollte.